
Der Laka-See ist der kleinste und höchstgelegene Gletschersee auf der böhmischen Seite des Böhmerwaldes (1096 m ü. M.). Seine Besonderheit haben andere Böhmerwaldseen nicht — schwimmende Torfinseln, die bei Wind langsam über die Wasserfläche wandern.
Route
Wanderer starten am besten in Nová Hůrka, wo man am Parkplatz das Auto lassen kann. Der Weg führt über Hůrka — eine ehemalige Glasmacher-Siedlung, die am Eisernen Vorhang unterging — und weiter entlang des ehemaligen Schwemmkanals bis zum See. Hin und zurück sind es etwa 8 km mit mäßiger Steigung. Sportliche Radfahrer kommen auch von Skelná über den Flohberg.
Was Sie sehen
In Hůrka blieben von der ganzen Siedlung nur die erneuerte Kreuzkapelle und ein paar Grundmauern — eine stille Erinnerung an die berühmten Glashütten. Am See dann die dunkle Wasserfläche unter dem Hang der Ždánidla, schwimmende Inseln und ein Steindamm aus der Zeit, als der See als Reservoir für die Holzschwemme diente.
Wann aufbrechen
Am schönsten ist es früh am Morgen, wenn Nebel über dem Wasser liegt. Ein Teil der Wege ist im Frühjahr und Frühsommer wegen der Auerhahn-Balz gesperrt — bitte Beschilderung beachten.

