
Kvilda (1065 m) ist die höchstgelegene Gemeinde Tschechiens — und gleich hinter ihrem Rand beginnt eine andere Welt. Das Jezerní slať (Seemoor) ist ein Hochmoor, in dem das Thermometer schon unter −40 °C fiel und in dem es an jedem Tag des Jahres frieren kann. Kiefern wachsen hier hundert Jahre lang nur bis auf Mannshöhe.
Die Route
Vom Zentrum Kvildas führt ein bequemer Weg zum Moor (2 km), durchs Moor dann ein Bohlensteg mit Aussichtsturm. Die Runde ist leicht, kinderwagentauglich, insgesamt etwa 6 km. Ein idealer Ausflug auch mit kleinen Kindern oder auf Langlaufskiern.
Was Sie sehen
Eine Landschaft, die sich seit der Eiszeit kaum verändert hat: Wollgras, Moosbeere, den fleischfressenden Sonnentau und Birkhühner. Früh am Morgen wälzt sich Nebel über das Moor, und die Frostmulden zeigen, warum Kvilda böhmisches Sibirien genannt wird.
Extra-Tipp
Unweit von Kvilda entspringt die Moldau — zur Quelle gelangen Sie auf der grünen Markierung von Kvilda über Bučina (8 km hin und zurück zusätzlich). Und in Kvilda gibt es ein Besucherzentrum mit Hirschen und Luchsen in Gehegen.


