
Rabí ist die ausgedehnteste Burgruine Böhmens. Der Kern entstand Anfang des 13. Jahrhunderts als Wachturm über dem Handelsweg von Sušice nach Horažďovice und den Goldseifen der Otava; ab 1380 bauten die Herren von Riesenberg (Švihovští z Rýzmberka) die Burg zur weitläufigen Festung aus. Die Hussiten eroberten sie 1420 und 1421 – bei der zweiten Belagerung soll Jan Žižka sein zweites Auge verloren haben.
Route
Am bequemsten mit dem Zug nach Žichovice und auf dem blauen Wanderweg 2 km zur Burg; mit Besichtigung und Rückweg etwa 5 km. Parkplätze direkt im Städtchen Rabí unter der Burg.
Was Sie sehen
Vom großen Turm Rundblick über das Otava-Tal, Sušice, Horažďovice und bei guter Sicht bis zu den Böhmerwaldkämmen; mächtige Geschützbasteien, Palasreste und die Kirche der Hl. Dreifaltigkeit.
Wann
Geöffnet von Frühling bis Herbst; am schönsten am späten Nachmittag, wenn die tiefe Sonne den Turm über dem Tal anstrahlt.

